Site menu:


Die Wigomat im Wettbewerb

wigomat 100wigomat innen

Ende der 1950er Jahren hatte sich die Wigomat weltweit durchgesetzt, Konkurrenten versuchten jedoch das geniale Patent wasserdicht zu umgehen. Bald hatte jeder mittelgroße Hersteller von Kleingeräten Filterkaffee-Maschinen im Sortiment, die einfacher im Aufbau waren, und bis auf die Kanne meist vollständig aus Kunststoff waren. Technisch gesehen, handelt es sich immer um Vereinfachungen des Prinzips. Hatte man bei der Wigomat Maßnahmen getroffen das "Röcheln" der Maschine am Ende des Brühvorgangs durch eine automatische Abschaltung zu interbinden, so wurde das bei den Nachahmern einfach in Kauf genommen.

Als Reaktion wurde jedoch auch die Wigomat 1958 überarbeitet, und ebenfalls mit mehr Kunststoffteilen versehen, der komplexe Aufbau blieb jedoch. Auffälliger Unterschied ist der Wechsel des Gehäuses und der Farbe von "Elfenbeinfarben" zu "Lichtgrau". Die Wigomat 100 hatte eine Leistung von 800W. Das bisherige Modell wurde jedoch eine zeitlang weiterhin als "de luxe" angeboten, die zusätzlich noch eine in chromgefasste Kanne hatte. Die Maschine konnte mit einem Sonder-Filteraufsatz auch als Teemaschine eingesetzt werden.